Störungshotline:  0 49 32 / 8 79 - 77
Von Norderney für Norderney - Internet, Telefonie und Fernsehen über das hochmoderne Glasfasernetz der Stadtwerke Norderney! Wechseln Sie noch heute und nutzen Sie Ihren lokalen Telekommunikations-Anbieter!
Login Login

Warum Glasfaser?

DIe Kuperära hat ausgedient

Die Kupferära für private Datenkommunikation startete mit dem Akustikkoppler und rund 300 Bit/s Mitte der 80er. Seither hat die Kupfertechnologie immer größere Bandbreiten möglich gemacht. Beim Modem endete die Entwicklung bei 56.000 Bit/s. ISDN erlaubte dank Kanalbündelung 128.000 Bit/s und das bereits rein digital.

Später kamen DSL und VDSL mit Bandbreite von bis zu 50 MBit/s auf den Markt. Jede Steigerung der Bandbreite erforderte immer größere Klimmzüge, um noch mehr aus den Kupferadern herauszuholen, die ursprünglich für reine Telefonie konzipiert wurden.

Einge Verbraucher bekommen über die Kupferleitung schon bis zu 100 MBit/s, allerdings müssen die Leitungswege dazu immer kürzer werden. Die Verteiler wandern sozusagen immer näher an die Kunden heran und werden auch immer mehr.

Glasfaser beginnt da, wo Kupfer aufhört und die Leitungslänge ist zumindest innerorts kein entscheidender Faktor und vernachlässigbar. Bei FTTH sind 100 MBit/s symmetrisch (je im Up- und Download) der Standard, über 1.000 MBit/s sogar technisch problemlos möglich – eine reine Frage der Kundenwünsche.

Wir brauchen in Zukunft immer mehr Geschwindigkeit

Das bekannte “Moore’s law” besagt vereinfacht, dass sich die Leistungsfähigkeit von Prozessoren rund alle 18 Monate verdoppelt. Diese Theorie hat Gordon Moore 1965 aufgestellt und hat damit in weiten Teilen bis heute Recht behalten.

Bezogen auf die Bandbreite von Internetanschlüssen gibt es das weit weniger bekannte “Nielsen’s law”. Jakob Nielsen stellte eine vergleichbare Theorie über die Entwicklung der Bandbreite auf. Dieses Wachstum der Bandbreite hält nun seit rund 40 Jahren an und wird auch nicht enden. Haben uns vor vielen Jahren 2 Mbit noch gereicht, sind 100 Mbit heute das Minimum für ein Privathaushalt.

Glasfaser in Form von FTTH ist dabei nur der nächste logische Schritt in dieser Entwicklung.

Tatort um 20.15 Uhr gehört der Vergangenheit an

95 % aller Videotheken in Deutschland wurden inzwischen geschlossen und durch Netflix, Amazon Prime und Maxdome abgelöst. Aus Kundensicht nicht verwunderlich, haben die Streaming Dienste eigentlich nur Vorteile:

Keine Fahrten für Abholung und Rückgabe, Komfort und Zeitgewinn zugleich. Gleichzeitig eine riesige Filmauswahl und eine komfortable Suchfunktion. Von praktisch jedem Film gibt es einen Trailer, der Kunde kann gemütlich vom Sofa aus entscheiden, welcher Film es werden soll. Und das auch spontan, Samstagabend um 23 Uhr, in der Jogginghose. Auch wenn etwas Nostalgie verloren geht, die Zukunft gehört den Streaming Diensten.

Auch die normalen Fernsehsender ermöglichen den TV Genuss zu den Zeiten, wo der Kunde es will. Niemand muss mehr den Tatort um 20.15 Uhr am Sonntag schauen. Das geht mit schnellem Internet ab sofort zu jeder Uhrzeit.

Zukünftig in Auflösungen von 4K oder 8K und virtuelle Reisen mittels VR-Brille sind auch heute bereits absehbar. All dies wird nur mit ausreichender Bandbreite funktionieren.

Glasfaser ist umweltfreundlich

Die Leistungsfähigkeit der Glasfaser ist enorm – umso erstaunlicher ist auf den zweiten Blick, dass die Technik dahinter deutlich einfacher aufgebaut ist, speziell im Vergleich zur Kupfertechnologie. Der technische Aufwand zur Steigerung der Datenrate auf Kupfer wurde immer höher.

Für das Vectoring müssen nun auch die Verteilerkästen an der Straße mit aktiver Technik ausgestattet werden. Dazu ist eine Kühlung der Komponenten notwendig. Im Schnitt verbraucht ein jeder Verteiler 500 bis 1.000 Watt Strom – Tendenz steigend.

Glasfaser hingegen hat deutlich weniger aktive Komponenten, was den Srrombedarf deutlich reduziert.

Kuper bedeutet immer nur Bandbreiten "bis zu..."

Die erzielbare Bandbreite beim Kupfer hängt unter anderen von der Leitungslänge zum Verteiler und dessen Auslastung ab. Daher wird in der Regel keine Bandbreite garantiert, sondern ein in der Praxis nicht immer erreichbarer Maximalwert angegeben. Beim Mobilfunk hängt es von der Auslastung der einzelnen Funkzelle ab. Hier teilen sich alle Nutzer die Kapazität und Leistung des jeweiligen Funkmastes.

Nutzen beispielsweise viele Kunden zugleich Streaming Dienste geht die Übertragungsrate drastisch in den Keller. Die versprochenen Werte lassen sich bei diesen “shared medium” (“geteiltes Medium”) oftmals nur theoretisch und unter Idealbedingungen erzielen. Glasfaser in Form von FTTH beendet dieses “bis zu”-Zeitalter. Ein jeder Kunde bekommt seine eigene Glasfaser ins Haus und die gebuchte Bandbreite wird vertraglich fest zugesagt.

Wohnen im Grünen – mit nur mit 1.000 MBit/s

Früher galt unter Immobilienmaklern das Credo “Lage, Lage und nochmals Lage”. Die Wohngegend und Umfeld waren der entscheidende Faktor und schlussendlich das ausschlaggebende Verkaufsargument. Zukünftig heißt es jedoch “Bandbreite, Bandbreite und nochmals Bandbreite”.

Diese ist inzwischen zum K.O.-Kriterium für Miet- und Kaufobjekte geworden, insbesondere in ländlichen Regionen. Für viele ist das HomeOffice und gute Ereichbarkeit im Urlaub ein wichtiger Bestandteil der modernen Arbeitswelt. Insbesondere für mögliche Miet- oder Kaufinteressenten aus der Stadt, die schon eine adäquate Bandbreite gewohnt waren, scheiden solche Immobilien faktisch aus.

Das Internet ist Teil des Lebens geworden – und das gilt auch auf unsere Insel. Ohne eine leistungsstarke Internetanbindung wie bei FTTH lassen sich Immobilien zukünftig nur sehr schwer vermarkten.

 

 

 

 

 

 

To Top